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Was ist die Buddha-Natur?...

Umwelt-Zen

Yudo J. Seggelke

Umwelt-ZEN

Im Auge des Zen, Band 3
Broschiert: 324 S., 12 Abb.

Dieses Buch baut eine Brücke zwischen Meister Dōgens tiefem Verständnis der Natur und unseren heutigen Problemen beim Umweltschutz, und es zeigt entsprechende Ansätze zu deren Lösung auf. Der Autor hat selbst als praktizierender Buddhist fast drei Jahrzehnte für den Umweltschutz gearbeitet.
Vier Kapitel aus Dōgens großem Werk Shōbōgenzō werden ausführlich behandelt:
•    Die Stimmen des Tales und die Form der Berge (Keisei sanshiki)
•    Die Pflaumenblüten sind die Augen Gautamas (Baike)
•    Die Natur und die nicht-empfindenden Wesen lehren den Dharma (Mujō seppō)
•    Das Sūtra der Berge und Wasser (Sansui gyō)

Es hat keinen Sinn, nur empört zu verharren und immer wieder darüber zu klagen, wie furchtbar die Zerstörung der Umwelt ist und wie aussichtslos die zukünftige Entwicklung der ökologischen Systeme sein wird. Buddhismus ist keine pessimistische Lehre, sondern sie gibt uns gerade in schwierigen Zeiten durch ihre Lebensfreude und Handlungskraft neue Freiheiten und neue Perspektiven. Wenn wir voller Angst und Verzweiflung sind, können wir unseren Planeten unmöglich retten. Wir müssen auch die vorhandenen und neuen Technologien effizient nutzen.
Am Anfang steht die gründliche Analyse der Wirklichkeit: Wir müssen erkennen, was in unseren Ökosystemen krank ist und welche möglichen problematischen und katastrophalen Folgen eintreten werden, wenn wir alles laufen lassen wie bisher. Auch Meister Dōgen betont in seinem Werk Shōbōgenzō mit Nachdruck die Bedeutung der Suche nach der Wahrheit für jeden buddhistischen Weg. Leider gibt es in dieser Wirklichkeit unmoralische Aktivitäten gegen Menschen und Ökosysteme. Und die moderne Technik hat viele Gesichter. Sie kann den Menschen helfen und Naturkatastrophen verhindern, aber sie kann auch Umweltkatastrophen hervorrufen, beschleunigen oder verstärken.
Der Autor ist fest davon überzeugt, dass es beim Schutz der Umwelt und der Ökosysteme außerordentlich wichtig ist, die verlässlichen Quellen des Buddha-Dharma zu Natur und Umwelt einzubeziehen, sie sorgfältig zu studieren, sich anzueignen und in der Praxis umzusetzen.
Eine buddhistische und ökologische Systemtheorie geht über die Naturwissenschaft hinaus und bezieht Verantwortung und Ethik mit ein. Eben weil es daran aber mangelt, ist die ökologische Krise entstanden und hat sich dramatisch verschärft. Dies äußert sich vor allem im unverantwortlichen Einsatz moderner Technologien und in ausufernder Konsumsucht.
Heute sind wir in der glücklichen Lage, auf wirklich verlässliche und authentische Zen-Dokumente zurückgreifen zu können: Eine umfassende, tiefgründige und absolut zuverlässige Beschreibung des chinesischen und japanischen Zen-Buddhismus über die Natur bieten die Werke von Meister Dōgen. Der Stellenwert Dōgens und seines Hauptwerkes Shōbōgenzō für die gesamte Weltkultur der Gegenwart kann kaum überschätzt werden.
Dieses Buch beschreibt und kommentiert vier markante Kapitel des Shōbōgenzō zum Thema Natur, die im Westen noch wenig bekannt sind und Dōgens tiefes Naturverständnis in großartiger Weise darlegen.
Zusammenfassend stellt der Autor fest: Der Zen-Buddhismus, der in Dōgens Werk Shōbōgenzō so treffend und tiefgründig beschrieben wird, kann gerade jetzt in der modernen Zeit als „Umwelt-Zen“ der Schlüssel zu ökologisch verantwortlichem Handeln und Denken sein. Es kommt also darauf an, die buddhistisch-ökologische Diskussion und Praxis mit Energie voranzubringen. Der Autor möchte mit diesem Buch mit Ihnen zusammen einen nachhaltigen Schritt tun.



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